Die Ursprünge der Aufstellungsarbeit

Virginia Satir, Bert Hellinger und andere Therapeuten haben in vergangener Zeit herausgefunden und belegt, dass es möglich ist, die Dynamiken, Rollen und unbewussten Themen in Familien und anderen Systemen durch die so genannte Aufstellungsarbeit sichtbar zu machen und positiv zu verändern. Bei einer Familienaufstellung wählt der Klient aus der Gruppe weiterer Aufstellungsteilnehmer so genannte Stellvertreter für seine Familienmitglieder und gibt diesen Personen einen Platz im Raum, d.h. „er stellt sie auf“.

Bereits durch dieses nach außen gebrachte Bild wird eine gewisse Dynamik des Systems sichtbar. Der Aufstellungsleiter befragt die Personen in den einzelnen Positionen nach ihren Wahrnehmungen, und es werden Veränderungen in der Aufstellung eingeleitet, lösende Sätze gesprochen u.ä., bis alle Verstrickungen gelöst sind und eine neue Ordnung gefunden ist. Daraus ergibt sich für den Klienten ein neues Bild des Systems, das auf das Unterbewusstsein zurück wirkt und als innere Ressource große Wirkung entfalten kann.

Für diese ursprüngliche Aufstellungsarbeit ist immer eine gewisse Anzahl weiterer Personen notwendig, die als Stellvertreter einzelner Familienmitglieder fungieren.

 

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