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Zielgruppe
Bedarf an Tanzpädagogen/innen
Inhalte
und Ziele der Ausbildung
Persönliche Voraussetzungen
Dauer der Ausbildung
Aktuelle Termine
Abschluss mit Zertifikat
Weiterbildungsgebühr
Seminarort
Fotos Ausbildung 05/06
Fotos Ausbildung 07/08
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Berufliche Weiterbildung
"Kreative Tanzpädagogik"
Inhalte und Ziele der Ausbildung
Das Gerüst der Ausbildung beruht auf der theoretischen und
praktischen Auseinandersetzung mit der Bewegungslehre nach Rudolf von Laban.
Diese Bewegungslehre orientiert sich an natürlichen körperlichen
und physikalischen Gegebenheiten und nutzt die vorhandenen Ressourcen des
Menschen zur kreativen Gestaltung von Tanz und Bewegung.
Themen sind z.B. Seminaraufbau in Theorie und Praxis, Grundformen
der Bewegung nach Laban, Raum- und Zeiterfahrung in der Bewegung, Bewegungserziehung
und ganzheitliches Körperbewusstsein, Raummotive, Raumebenen, Körperebenen,
Rhythmus- und Antriebslehre, Entwickeln von Choreografien aus Texten,
Bilderbüchern u.ä., Entwickeln von Tanzsequenzen aus dem persönlichen
Erleben, Ausdruckstanz, Malen und Kreatives Gestalten in Verbindung
mit Tanz, Rhythmus, Atem und Stimme, spirituelle Themen, Ritueller Tanz
etc.
Pädagogische Inhalte sind methodisch-didaktische Vorgehensweisen
wie Gruppenführung, Bewegungsanleitung, Gesprächsführung
und deren zielgruppenorientierte Anwendung.
Die Selbsterfahrung und die eigene theoretische sowie praktische
Auseinandersetzung mit dem Unterrichtsstoff befähigt die Lernenden,
die eigenen motorischen, tänzerischen, kreativen, methodisch-didaktischen
und persönlichen Kompetenzen zu erweitern. Die enge Verzahnung
von theoretischem Fachwissen und dem persönlichen Erfahren und Erarbeiten
der Lerninhalte durch praktisches Tun gewährleisten eine intensive
Verinnerlichung des Lernstoffes. Wesentliches Ziel der Ausbildung ist
die Herausbildung eines eigenen tänzerischen und tanzpädagogischen
Stils, der die individuellen körperlichen, seelischen und kreativen
Voraussetzungen bzw. Interessen der Lernenden mit einbezieht. Im Vordergrund
steht hier nicht primär Leistungsorientierung, sondern vielmehr
Spaß am Tanz, Entdecken der eigenen Ressourcen sowie Gruppen- und
Selbsterfahrung im tanzpädagogischen Kontext.
Die Teilnehmer haben im Laufe der Ausbildung zum einen die Möglichkeit,
eigene bisher gemachte Tanz- und Bewegungserfahrungen zu reflektieren,
zu verfeinern und in die Ausbildung zu integrieren. Zum andern geht
es darum, neue künstlerische und tänzerische Begabungen und
Neigungen zu entdecken, weiter zu entwickeln und somit zu einem authentischen
tanzpädagogischen Arbeiten zu finden.
Weitere Ausbildungsinhalte sind …
- Kenntnisse
von Methodik und Didaktik der Tanzpädagogik
in Theorie und Praxis
- Kennen lernen
bedeutender Vertreter der Tanzpädagogik
und deren Konzepte
- Einblicke und
kreativer Umgang mit den grundlegenden Elementen
von Bewegung und Tanz (z.B. Körper, Kraft,
Fluss, Zeit , Raum etc.) nach der Bewegungslehre von
Rudolf von Laban
- Selbsterfahrung
der Bewegungslehre im Tanz als Grundlage
für späteres tanzpädagogisches Handeln
- Auseinandersetzung
und Selbsterfahrung mit Gruppenarbeit
und Gruppendynamik
- Förderung
der eigenen Kreativität, Tanzfreude und
Phantasie
- Erweiterung der
eigenen motorischen und tänzerischen
Kompetenz durch die praktische Erfahrung verschiedener
Tanztechniken
- Verbindung von
Kreativem Tanz mit anderen Ausdrucksmöglichkeiten
wie Malerei, plastischem Gestalten u.ä.
- Tanz in Kombination
mit Stimme und Gesang, Verwendung von Rhythmus-
und Orffinstrumenten und anderen musikalischen Medien
- Tanz mit Alltagsgegenständen
- Tanz mit „klassischen“
Medien wie Rhythmiktüchern, Reifen,
Rhythmikstäben ...,
- Kennen lernen
verschiedener Möglichkeiten von tänzerischer
Gestaltung und Choreografie
- Reflexion der
eigenen tanzpädagogischen Praxis
Am Ende der Ausbildung ist jede TeilnehmerIn in der Lage, selbstständig
tanzpädagogische Lehrveranstaltungen, Projekte und Kurse mit Kindern,
Jugendlichen und Erwachsenen durchzuführen.
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