Das Gesetz des Karma

Wie funktionieren Rückführungen

Die Rückführungssitzung


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Das Gesetz des Karma

Der Begriff „Karma“ kommt aus dem Hinduismus und bedeutet „Tat“. Karma ist verknüpft
mit der Vorstellung einer gerechten Weltordnung: Jede Tat hat eine entsprechende Folge;
aus guter Tat entsteht Gutes, aus schlechter Tat Schlechtes für das eigene Leben.
Alle Handlungen eines Menschen stellen also nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung
die Voraussetzung für die späteren Lebensumstände dar, wobei sich dieses Prinzip nicht
nur auf die heutige sondern auch auf nachfolgende Inkarnationen bezieht.

Nach der hinduistischen Lehre hält sich die unsterbliche Seele nach dem physischen Tod
einige Zeit in einem Zwischenstadium auf, in dem sie die Taten der letzten Inkarnation
reflektiert, um sich dann von einer höheren Bewusstseinsebene aus für die Umstände des
nächsten irdischen Lebens zu entscheiden. Diese Umstände werden danach ausgewählt,
was die Seele noch zu lernen hat und welche Erfahrungen sie nach dem Gesetz des Karma
noch braucht, um heil zu werden.

Vereinfacht gesagt beschreibt der hinduistische Begriff „Karma“ das grundlegende kosmische
Gesetz von Aktion und Reaktion (Kausalgesetz), wonach jede Handlung eine entsprechende
Folgereaktion nach sich zieht.

Auch in der Bibel finden sich Hinweise auf das Karma-Gesetz, z.B. in dem Ausspruch des
Apostel Paulus „Täuscht euch nicht: Gott lässt keinen Spott mit sich treiben. Was der Mensch
säht, wird er ernten“ (Gal. 6,7).

Das Gesetz des Karma wirkt individuell, das heißt nach dem Verursacherprinzip,
lässt aber auch Raum für den freien Willen des Handelnden.


Rückführungen und Karma

Hinter jedem „Schicksal“, das uns ereilt - egal ob wir es positiv oder negativ empfinden -
steht also eine Tat, die wir in der Vergangenheit selbst ausgeführt haben. Durch
Rückführungen kann es gelingen, diese Handlungen vergangener Leben wieder
anzuschauen und sie im Kontext mit unseren heutigen Lebensumständen zu sehen.
Dies können z.B. immer wiederkehrende Lebensthemen wie Verlust, Betrug oder
ähnliches sein, aber auch Neigungen, Talente, fördernde Umstände und glückliche
Zu-Fälle, die uns begegnen, ohne dass wir es uns erklären können. Wir alle haben
sog. Täter- und Opferleben hinter uns und können uns in jeder Inkarnation neu und
frei entscheiden wie wir handeln und unser Leben gestalten wollen.

So ist es möglich, durch bewusste Erkenntnis unser „Schick-Sal“ als das zu begreifen,
was es ist: Als eine Möglichkeit, die uns geschickt wurde, unser eigenes Verhalten
anzuschauen und zu reflektieren.


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